Verbraucherinformationen und Neuigkeiten rund um das Thema Ernährung

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Was wird die Zukunft bringen?

Schon immer spielte die Ernährung für uns Menschen eine wichtige Rolle und seit jeher essen Menschen das, was ihnen auch schmeckt. So ist in jedem Land der Erde auch die Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Kultur. Bereist man die Welt, kann man feststellen, dass sich vor allem die Essgewohnheiten von Land zu Land unterscheiden. Viele Menschen haben sich schon in der Frühzeit von dem ernährt, was sie auch bei sich kultivieren konnten. Wo im asiatischen Raum der Reis zum Hauptbestandteil der Ernährung zählt, ist es in Südamerika (Argentinien) vielmehr das Fleisch von Schafen und Rindern, die als Weidehaltung in den unendlichen Steppen der Region vorkommen. Dabei sind es vor allem die klimatischen aber auch naturrelevanten Gegebenheiten, die ausschlaggebend dafür sind, was man in der Region für pflanzliche aber auch tierische Kost zu sich nimmt. Zum anderen haben viele Kulturen sich auch in der Kreativität der Essenszubereitung weiterentwickelt und so entstanden im Laufe der Zeit unzählige verschiedene Nahrungsmittel, die unsere Welt bereichern.

 

Es könnte alles so schön sein, wäre da nicht der globale Fortschritt, der die Esskultur der Länder in eine Richtung lenkt, wo eine traditionelle Küche nicht mehr gefragt ist.

Liest man als Beispiel hier in Deutschland Zeitungsberichte aus verschiedenen Medien, könnte man meinen, dass unsere traditionelle Form der Ernährung komplett ausgelöscht werden soll. Es hört sich vielleicht drastisch an, aber es ist vielmehr ein schleichender Prozess, der von Generation zu Generation fortgelebt wird. Als ich vor 30 Jahren anfing, die Schulbank zu drücken, hatten wir Schüler uns medial nicht wirklich beeinflussen lassen und so war es bei jedem noch die Gewohnheit, sich ausgewogen und regional (ich Zuhause bei meiner Oma) zu ernähren. Nun wird die Ernährung ein Stück weit zum Politikum und es werden uns Regeln auferlegt, was wir zu essen haben, und was wir lieber meiden sollten. Auch in der damaligen Bildung waren wir schon wesentlich weiter, da wir uns durch die Fächer Hauswirtschaft oder Schulgarten frühzeitig mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen mussten. Jetzt sind es Personen, die Ideologien verbreiten, die ihrer Meinung nach die richtigen sind und so zählt auch die fleischlose Ernährung zur neuzeitlichen Wohlstandsgesellschaft.

 

Ich spreche niemandem das Recht ab, sich so zu ernähren, wie er es für richtig hält, nur birgt eine unsägliche Meinungsmache einer gezielten Ernährung auf uns Menschen riesige Gefahren. Vielen Menschen wird durch die bewusste Steuerung eine Ernährung auferlegt, die mit einer traditionellen Ernährung nichts mehr zu tun hat.

 

Das Mantra war schon immer, sich bewusst und ausgewogen zu ernähren und so lerne ich das in verschiedenen Kulturkreisen, wo kein Medienwahn Einzug gehalten hat, noch immer kennen.

 

S. Richter
Qualtitätsmanagement

veröffentlicht am 23.01.2020

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Schweinepreise in Deutschland auf Rekordniveau

Verbraucher bzw. Konsumenten werden sich in Zukunft auf sehr hohe Schweinefleischpreise einstellen müssen. Grund dafür ist die afrikanische Schweinepest, die vor allem in weiten Teilen von China, Vietnam und anderen Ländern Asiens sowie in Südafrika ausgebrochen ist. Auch der Osten Europas ist von der afrikanischen Schweinepest betroffen. Der für die Schweine tödliche Virus des afrikanischen Schweinefiebers, gegen den es keinen Impfstoff gibt, wird nunmehr zu einem globalen Problem. Gerade Länder, die es mit der Hygiene und der Haltung von Schweinen nicht so genau nehmen, lassen den Virus - der von Wildschweinen, die nicht daran erkranken, herrührt - immer weiter ausbreiten. Die Schweinebestände vor allem in China haben sich nunmehr drastisch reduziert, so dass Schweinefleisch importiert werden muss um den Bedarf zu decken. Zurzeit werden unzählige Schweine aus Nordamerika sowie Mittel und West Europa von China bezogen.

Die anhaltend hohe Nachfrage und das immer geringer werdende Angebot lassen die Preise für Schweinefleisch weiterhin steigen und werden auch in absehbarer Zukunft zu keiner Entspannung führen. Auch wenn der Virus für Menschen ungefährlich ist, steigen viele Konsumenten auf Geflügel oder Rindfleisch um. Da die Nachfrage kontinuierlich steigt ist auch hier nunmehr zu beobachten, dass es zu einer Erhöhung des Fleischpreises kommt. Konsumenten kann daher nur empfohlen werden, sich bewusst zu ernähren und Nahrungsmittel in den Mengen einzukaufen, wie sie schlussendlich verbraucht werden. Fleisch und Wurst in übervollen Regalen, wie im Lebensmitteleinzelhandel oder in Discountern vorzufinden, die durch das Überangebot nicht verkauft und am Ende weggeworfen werden, tragen mit Sicherheit nicht zu einer Preisentspannung bei.

 

S. Richter
Qualtitätsmanagement

veröffentlicht am 31.05.2019

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