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Schweinepreise in Deutschland auf Rekordniveau

Verbraucher bzw. Konsumenten werden sich in Zukunft auf sehr hohe Schweinefleischpreise einstellen müssen. Grund dafür ist die afrikanische Schweinepest, die vor allem in weiten Teilen von China, Vietnam und anderen Ländern Asiens sowie in Südafrika ausgebrochen ist. Auch der Osten Europas ist von der afrikanischen Schweinepest betroffen. Der für die Schweine tödliche Virus des afrikanischen Schweinefiebers, gegen den es keinen Impfstoff gibt, wird nunmehr zu einem globalen Problem. Gerade Länder, die es mit der Hygiene und der Haltung von Schweinen nicht so genau nehmen, lassen den Virus - der von Wildschweinen, die nicht daran erkranken, herrührt - immer weiter ausbreiten. Die Schweinebestände vor allem in China haben sich nunmehr drastisch reduziert, so dass Schweinefleisch importiert werden muss um den Bedarf zu decken. Zurzeit werden unzählige Schweine aus Nordamerika sowie Mittel und West Europa von China bezogen.

Die anhaltend hohe Nachfrage und das immer geringer werdende Angebot lassen die Preise für Schweinefleisch weiterhin steigen und werden auch in absehbarer Zukunft zu keiner Entspannung führen. Auch wenn der Virus für Menschen ungefährlich ist, steigen viele Konsumenten auf Geflügel oder Rindfleisch um. Da die Nachfrage kontinuierlich steigt ist auch hier nunmehr zu beobachten, dass es zu einer Erhöhung des Fleischpreises kommt. Konsumenten kann daher nur empfohlen werden, sich bewusst zu ernähren und Nahrungsmittel in den Mengen einzukaufen, wie sie schlussendlich verbraucht werden. Fleisch und Wurst in übervollen Regalen, wie im Lebensmitteleinzelhandel oder in Discountern vorzufinden, die durch das Überangebot nicht verkauft und am Ende weggeworfen werden, tragen mit Sicherheit nicht zu einer Preisentspannung bei.

 

S. Richter
Qualtitätsmanagement

veröffentlicht am 31.05.2019

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